Lösungen für die letzte Meile

Handelsblatt: Immer mehr Firmen machen der Post Konkurrenz mit Packstationen

Zustellung bis zur Haustür ist kaum noch wirtschaftlich darstellbar und verschärft Verkehrsprobleme in den Städten

Bamberg, 06. April 2018. Die letzte Meile entwickelt sich zunehmend zum Stolperstein für die Transportbranche und damit für den gesamten Handel. Denn ohne Lieferservice wird künftig kaum ein Anbieter mehr auskommen – egal, ob der Kunde online oder in einer Filiale kauft. Abholstationen könnten das Problem signifikant entschärfen. Immer mehr Unternehmen entdecken deshalb das Thema für sich, wie das Handelsblatt berichtet.

Allzu viele Zustellversuche sind unwirtschaftlich. Als prekär erweise sich ein Sendungsauftrag oft schon, wenn der erste Zustellversuch misslinge, so das Handelsblatt. „Klingeln die Transporteure zu oft vergeblich, kann sich dies rasch zu einem Firmenrisiko ausweiten.“

So hatte Frank Rausch, Deutschland-Chef von Hermes, bereits im vergangenen Dezember erklärt, die individuelle Zustellung an die Haustür müsse um mindestens 50 Cent pro Paket teurer werden.

Eine Lösung könnten Liefer- und Abholstationen an verkehrsgünstig gelegenen Orten sein, meint Heribert Trunk. Der Logistik-Experte, E-Commerce-Kenner und Mitinhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG will noch in diesem Jahr mehr als 100 Paketautomaten mit Schließfächern vor deutschen Supermärkten und Tankstellen aufstellen.
An diese Stationen können sich Kunden künftig ihre bestellten Waren liefern lassen, so Trunk. „Egal, bei welchem Anbieter sie bestellt haben und welcher Lieferdienst mit der Zustellung beauftragt ist.“

Die Lösung könnte nach den Worten des Logistikers gleich mehrere Probleme entschärfen:
– Die letzte Meile ließe sich erheblich wirtschaftlicher überbrücken, weil oft mehrere Lieferungen an einem Ort zusammen kommen und es praktisch keine vergeblichen Zustellversuche mehr gibt.
– Das Verkehrsaufkommen durch Lieferdienste vor allem in Städten könnte deutlich sinken.
– Die Zustellung wird für den Verbraucher entspannter – er kann die für ihn günstigste Abholstation definieren und seine Waren dann abholen, wenn es in seinen Zeitplan passt.
– Der stationäre Handel kann Lieferservices zum Beispiel im regionalen Umfeld einfacher und wirtschaftlicher anbieten als bisher.

„Abholstationen, die unabhängig vom Anbieter und vom Lieferdienst funktionieren, bringen allen Beteiligten signifikante Vorteile“, so Heribert Trunk. „Deshalb bin ich sicher: Solche Konzepte werden sich durchsetzen.“

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Über BI-LOG Warenhotel (www.bilog-warenhotel.de):
Heribert Trunk ist einer der Inhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG. Das BI-LOG Warenhotel bietet alle Dienstleistungs-Komponenten rund um moderne Logistik. Dazu gehören viele ursprünglich „Logistik fremde“ Aufgaben, die früher von den Unternehmen selbst übernommen wurden. Mit seinen Omnichannel Services realisiert das Unternehmen schon heute, was den Handel der Zukunft prägen wird: exzellente, IT-getriebene „Logistik“-Services, ohne Medienbrüche und über alle Kanäle hinweg. Zu den Kunden von BI-LOG gehören Loewe, Hersteller hochwertiger Consumer Electronics, das Textilunternehmen mister*lady, der Mobilfunkdienstleister Tele2 und die Lebensmittelkette Netto Marken-Discount. Geschäftsführer des BI-LOG Warenhotels ist Claus Huttner.

Über die BI-LOG Service Group (www.bi-log.de):

Die BI-LOG Service Group GmbH verbindet in ihren Tochterfirmen die Bestandteile der Wertschöpfungskette und gestaltet individualisierte Lösungen auf der Basis standardisierter Prozesse. Als rechte Hand seiner Kunden bietet das Unternehmen innovative Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Kundenbetreuung und After Sales Services. Dabei folgt BI-LOG dem Anspruch, mit seinen Dienstleistungen dem Markt immer einen Schritt voraus zu sein. Die Tochterfirmen der BI-LOG Group sind BI-LOG Warenhotel GmbH, Lagerado GmbH und BI-LOG Connect GmbH. Geschäftsführer sind Heribert Trunk und Claus Huttner.

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